Direkt zum Inhalt
Ihre Spende hilft!

Graf Recke Stiftung
KD-Bank eG Dortmund
IBAN DE44 1006 1006 0022 1822 18
BIC GENODED1KDB

Stichwort: Ahorn-Karree 2021

 

Jetzt spenden

Hausgemeinschaften im Ahorn-Karree: Wohlfühlen trotz schwerer Demenz

So unterschiedlich die Lebensstile und Werte unserer Bewohnerinnen und Bewohner sind – im Ahorn-Karree können sich alle wohlfühlen. Wir orientieren uns am bisherigen Lebensstil, bieten soziale Aktivitäten und ein neues Zuhause. Fred Holzheuer und Brunhilde Schütz trinken Sprudel aus Sektgläsern. „Frau Schütz, lachen Sie doch mal. Prost, Frau Schütz!“, ruft der heitere Senior. Kokett erwidert die Mitbewohnerin: „Das habe ich nicht nötig!“ Und alle lachen. Unsere beiden Bewohner mit schwerer Demenz necken sich gern. Beim Zeitunglesen unterhalten sie sich ganz angeregt.

Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen sehen

Dass unsere Bewohner mit schwerer Demenz ihren Gewohnheiten in einem vertrauten Umfeld nachgehen können, ist von zentraler Bedeutung. „Sie können nicht mehr reflektieren und suchen Orientierung. Umso wichtiger ist es, dass sie sinnstiftende Tätigkeiten ausüben können, die sie kennen“, erklärt Pflegedienstleiterin Katja Petrilos. Das gibt ihnen Sicherheit. „Es ist ein Unterschied, ob morgens immer eine Zeitung neben mir liegt oder ob das Frühstücksfernsehen läuft. Das wirkt sich auf das Wohlbefinden aus und hat mit dem Lebensstil zu tun, den ich von zuhause gewohnt bin.“

Neues Zuhause, vertrautes Umfeld und ausgebildete Präsenzkräfte

Liselotte Thienes und Werner Kamp sind ein Supergespann. Sie haben sich in unserer Einrichtung kennengelernt und verbringen viel Zeit zusammen. Die elegante 92-Jährige sagt über ihn: „Du bist mein Jugendtraum.“ „Wir sind gut befreundet“, sagt der einstige Futtermittelhersteller und fügt hinzu: „Ich bin Rentner und mir geht es gut!“ Sie war früher Chefsekretärin und schaut ihm gerne zu, wenn er Gartenarbeiten verrichtet.

Im neuen Ahorn-Karree werden die beiden und auch Brunhilde Schütz und Fred Holzheuer in einer Hausgemeinschaft leben, weil sie einen Lebensstil teilen. Beim Brettspiel haben sie alle zusammen viel Spaß.

Die Hausgemeinschaften werden sich unterscheiden, was die Einrichtung – von Jugendstil bis Eiche rustikal – betrifft, aber auch bei den Farben, Dekorationen und der Alltags- und Freizeitgestaltung. „Der Aufwand ist wichtig, damit sich die Menschen zuhause fühlen. Sie sind es wert, dass wir ihnen das geben, was sie für sich nicht mehr hinbekommen“, so die Pflegedienstleiterin Katja Petrilos.

Besondere Hausgemeinschaften im Ahorn-Karree!

  • Zehn Hausgemeinschaften werden Menschen mit schwerer Demenz Wohn- und Lebensräume bieten, die sich an ihren individuellen Bedürfnissen und ihrem bisherigen Leben orientieren.
  • Unsere Bewohnerinnen und Bewohner sollen sich in einem vertrauten Umfeld wohlfühlen – fast wie zuhause – und ihren Gewohnheiten nachgehen können.
  • Die familiären und modernen Hausgemeinschaften bieten ein beschütztes Leben in Gesellschaft und gleichzeitig auch Raum für privaten Rückzug.
  • Die Hausgemeinschaften werden Lebensstilen des Sinus-Instituts zugeordnet: bürgerlich, traditionell, gehoben-etabliert und postmateriell.
  • Die Lebensstile zeigen sich in der Möblierung und Dekoration sowie in der Versorgung und Alltagsgestaltung.
  • Gemeinschaftsbereiche sind die Ess- und Wohninseln. Innenhöfe werden begrünt.
  • Eigens ausgebildete Präsenzkräfte betreuen ganzheitlich und rund um die Uhr.
So hilft Ihre Spende:
  • 40 Euro ermöglichen den Kauf von Schallplatten und Kunstbänden
  • 90 Euro unterstützen die Anschaffung besonderer Spiele
  • 300 Euro sind ein bedeutsamer Beitrag für Stilmöbel wie Sessel

 

Jetzt spenden!