Direkt zum Inhalt
Ihre Spende hilft!

Graf Recke Stiftung
KD-Bank eG Dortmund
IBAN DE44 1006 1006 0022 1822 18
BIC GENODED1KDB

Stichwort: Ahorn-Karree 2020

 

Jetzt spenden

Das Ahorn-Karree - neue Wege im Umgang mit Demenz

Das neue Ahorn-Karree setzt bisher nicht gekannte Maßstäbe. In den vier Neubauten auf einer Fläche von rund vier Hektar realisiert die Graf Recke Stiftung mit einem modernen Hausgemeinschaftskonzept für 119 Bewohner in zehn Wohneinheiten ein neues Pflegekonzept. Sie stellt die Persönlichkeit und die Wünsche des einzelnen Bewohners in den Mittelpunkt. Im Ahorn-Karree werden Menschen geschützt wohnen, aber nicht »alt, dement und abgeschoben« vereinsamen. Im Gegenteil, das Ahorn-Karree ermöglicht ihnen ein würdevolles Leben und Wohnen in Individualität und Gemeinschaft.

»Mit meiner Karin stimmt etwas nicht!«

Sie lebten mehr als fünf Jahrzehnte zusammen, erkundeten auf gemeinsamen Reisen die Welt. Doch dann entwickelte sich bei der Frau von Helmut Bartsch eine schwere Demenz. Es ging alles sehr schnell. Seit Anfang 2018 lebt die Hildenerin nun im Haus Ahorn (künftig Ahorn-Karree). Für ihren Mann ist das ein großes Glück – und ein Drama zugleich.

Weiterlesen

Eine große Liebe im Schatten der Demenz

Felicitas und Bruno Wadenpohl waren ein geselliges Ehepaar, das 50 Jahre lang immer alles zusammen machte. Ihr gemeinsames Leben veränderte sich zunehmend mit der Erkrankung des Mannes an Demenz: Bruno verlor sein Wesen und Felicitas gab sich in der Sorge um ihn fast selbst auf. Ein wichtiger Kraftanker wurde das Haus Ahorn (künftig Ahorn-Karree) im Dorotheenviertel Hilden, in dem Bruno Wadenpohl bis zu seinem letzten Tag geschützt, aber selbstbestimmt lebte.

Weiterlesen

Stark machen für Menschen mit Demenz

Pfarrer Ulrich Lilie - Präsident der Diakonie Deutschland

»Das Ahorn-Karree im Dorotheenviertel Hilden ist ein konzeptioneller Meilenstein und eine überzeugende Antwort auf die gesellschaftliche Herausforderung Demenz. Denn es integriert die fachliche und die bauliche Planung zu einem überzeugenden Gesamtkonzept, die Würde und liebevolle Begleitung von Menschen mit schwerer Demenz leitet die gesamte Konzeption. Ich bin überzeugt: Dieses zukunftsweisende Konzept, an dem ich als Theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung noch sehr gerne mitgewirkt habe, wird die Lebensqualität der Bewohner und ihrer Angehörigen noch einmal erheblich verbessern. Darum meine herzliche Bitte: Stärken Sie dieses wegweisende Projekt als Verbündete und verlässliche Unterstützer.«

Bild: Diakonie/Thomas Meyer

Burkhard Hirsch - Politiker und früherer NRW-Innenminister

»Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das ist nicht nur die Grundlage unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens. Es gilt erst recht auch für diejenigen unter uns, die sich nicht mehr selbst helfen können und auf unsere Hilfe angewiesen sind. Immer mehr Mitbürger kennen einen Menschen mit beginnender oder schon fortgeschrittener Demenz. Immer mehr Mitbürger wissen, welche Herausforderungen diese Krankheit für Betroffene und besonders auch für ihre Angehörigen bedeutet. Ich bin überzeugt, dass wir viel mehr dafür tun müssen, dass die Betroffenen bis zuletzt menschenwürdig leben können und ihren Familien geholfen wird. Dafür ist das Konzept der Graf Recke Stiftung wegweisend: Dort können Menschen in familiären Hausgemeinschaften leben, dabei stehen ihre besonderen Bedürfnisse im Mittelpunkt. Die dortigen Mitarbeitenden orientieren sich an den Fähigkeiten und nicht an den Defiziten der Erkrankten, um ihre unantastbare Würde zu wahren. Das ist die richtige Antwort auf die Herausforderungen einer Demenz. Darum setze ich mich mit aller Kraft für das neue Ahorn-Karree und die Initiative der Graf Recke Stiftung für Menschen mit schwerer Demenz ein und hoffe, dass sie auf eine breite Resonanz trifft. Ich werbe dafür, sie mit Rat und Tat zu unterstützen, und bin sicher, dass sie erfolgreich sein wird.«

Bild: Olaf Kosinsky

Maria Loheide - Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland

»Was die Graf Recke Stiftung hier plant und umsetzt, ist mehr als beachtlich. Der einzelne Mensch steht wirklich im Mittelpunkt der Betreuung. Mich überzeugt das Konzept der Hausgemeinschaften! Es gibt keine starre Trennung zwischen Pflegenden, Sozialdienst oder Hauswirtschaft – hier wird zusammen gestaltet und gearbeitet und der berufliche Alltag macht wieder mehr Spaß. So kommt das Konzept den pflegebedürftigen Menschen zugute, aber auch den Mitarbeitenden. Die Arbeitsbedingungen im Ahorn-Karree verbessern sich signifikant für die Alltagsheldinnen und Alltagshelden, die täglich für die Bewohnerinnen und Bewohner da sind.«

Bild: Diakonie/Thomas Meyer

Klaus-Peter Müller - Vorsitzender des Stiftungsrates der Commerzbank-Stiftung, früherer Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank

»Es ist kein Geheimnis: Die steigende Lebenserwartung führt dazu, dass die Zahl der Menschen mit Demenz in Deutschland von heute 1,7 Millionen bis 2050 auf fast drei Millionen anwächst. Als Gesellschaft müssen wir mit dieser Herausforderung umgehen lernen. Dafür braucht es neue Konzepte, auch für Menschen mit schwerer Demenz. Und es braucht Investitionen in die Infrastruktur. Denn am Ende geht es um Menschenwürde und Perspektiven für Betroffene und Angehörige. Ich bin froh, dass die Graf Recke Stiftung hier Zukunftsweisendes entwickelt hat und in erheblichem Umfang investiert. Diese und ähnliche Projekte brauchen eine starke politische und finanzielle Unterstützung, damit das Beispiel deutschlandweit Schule macht.«

Bild: Commerzbank-Stiftung